{"id":23510,"date":"2020-08-25T13:59:01","date_gmt":"2020-08-25T11:59:01","guid":{"rendered":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/management-of-laying-hens-under-tropical-conditions-begins-during-the-rearing-period\/"},"modified":"2020-11-05T17:06:34","modified_gmt":"2020-11-05T16:06:34","slug":"die-gezielte-haltung-von-legehennen-in-tropischem-klima-beginnt-mit-der-aufzucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/die-gezielte-haltung-von-legehennen-in-tropischem-klima-beginnt-mit-der-aufzucht\/","title":{"rendered":"Die gezielte Haltung von Legehennen in tropischem Klima beginnt mit der Aufzucht"},"content":{"rendered":"<blockquote>Temperatur spielt eine tragende Rolle bei der Aufzucht von Legehennen und einer erfolgreichen Legeperiode. Die optimale Temperatur\r\nfu\u0308r wei\u00dfe Linien ist 23\u00b0C, bei braunen Hennen 24\u00b0C. Mit jedem zus\u00e4tzlichen Grad u\u0308ber diesem Niveau reagiert die Henne\r\nmit verringerter Futteraufnahme und damit einer Verschlechterung der Leistung in Form von weniger Eiern, schlechterer Schalenqualit\u00e4t\r\nund kleineren Eigewichten. Am einfachsten kann das Problem durch die Nutzung von H\u00e4usern mit kontrollierten Stallklima\r\ngel\u00f6st werden, aber viele Halter in hei\u00dfen L\u00e4ndern haben weder die finanziellen Mittel fu\u0308r diese teure Investition noch stehen\r\nihnen die entsprechende Infrastruktur in Form von zuverl\u00e4ssiger Stromversorgung zur Verfu\u0308gung. Die einzigen M\u00f6glichkeiten fu\u0308r\r\ndiese Farmer, dem Hitzestress ihrer Tiere entgegenwirken zu k\u00f6nnen, ist ein angepasstes und intelligentes Management in Form\r\nvon speziellen Futterrezepturen, Fu\u0308tterungstechniken, Lichtprogrammen fu\u0308r hei\u00dfe Klimate wie zum Beispiel der \u201eMidnight Snack\u201c,\r\nsowie Wasserqualit\u00e4t und \u2013temperatur. Angepasste Fu\u0308tterungstechniken helfen den Tieren zu den richtigen Zeiten zu fressen\r\nw\u00e4hrend optimale Futterrezepturen die Versorgung mit allen erforderlichen N\u00e4hrstoffen auch bei verringerter Futteraufnahme\r\ngarantieren. Die Periode des Midnight Snacks erlaubt dem Tier zus\u00e4tzliche Futteraufnahme w\u00e4hrend der ku\u0308hleren Zeiten in der\r\nNacht und die richtige Wassertemperatur ist ein wichtiger Ku\u0308hlmechanismus der Henne und stimuliert den Appetit.<\/blockquote>\r\n\r\n<br><br>\r\n\r\n\r\nDie Vorfahren unserer Hu\u0308hner kamen\r\nurspru\u0308nglich vor ungef\u00e4hr 10.000\r\nJahren aus dem Dschungel Su\u0308dostasiens.<br><br>\r\nDie erste bekannte Domestizierung\r\nerfolgte 8.000 BC in Nordchina, wie aus arch\u00e4ologischen\r\nFunden von Hu\u0308hnerknochen\r\nhervorging (Lawler, 2015). Von dort breitete\r\nsich die Geflu\u0308gelproduktion mit der ersten\r\nIndustrialisierungswelle auf der Nordhalbkugel\r\nin ku\u0308hlem und gem\u00e4\u00dfigtem Klima\r\nweltweit aus. Infolge steigender Bev\u00f6lkerungszahlen\r\nin Asien, Afrika und Su\u0308damerika\r\nin Kombination mit zuru\u0308ckgehenden Geburtenraten\r\nsowie strengen Tierschutzgesetzen\r\nin westlichen L\u00e4ndern verlagert sich\r\ndie Branche heutzutage wieder stetig nach\r\nAsien und in den su\u0308dlichen Teil der Welt zuru\u0308ck.<br><br>\r\nHeute entfallen 54,6 % der weltweiten\r\nGeflu\u0308gelpopulation auf Asien, gefolgt vom\r\namerikanischen Kontinent mit 26 % und\r\nAfrika mit 8,2 %. Dies bedeutet, dass immer\r\nmehr Produktion von Geflu\u0308gelfleisch und Eiern\r\nin hei\u00dfem Klimaten vonstattengeht.<br><br>\r\nUm eine kostenwirksame Eierproduktion\r\nunter diesen herausfordernden Umweltbedingungen\r\nzu erm\u00f6glichen, sind spezielle\r\nStrategien der Haltung anzuwenden.\r\nWissenschaftler, die u\u0308ber Geflu\u0308gel forschen,\r\nberichteten u\u0308ber die Ergebnisse ihrer eigenen\r\nVersuche, die sich darauf konzentrierten,\r\ndie Bedu\u0308rfnisse von Hennen unter Hitzebedingungen\r\nzu verstehen. Dieser Artikel\r\nkonzentriert sich auf die Umsetzung dieser\r\nErgebnisse in die Praxis. <br><br>\r\n\r\n<div class=\"row mt5 mb5\"><img decoding=\"async\" class=\"imgcenter separator\" src=\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/separation.svg\" alt=\"\" width=\"16%\"><\/div>\r\n\r\n<strong>Ausreichendes K\u00f6rpergewicht bei Legebeginn<\/strong><br><br>\r\nDie Grundlage einer guten Eierproduktion\r\nist eine erfolgreiche Aufzuchtsphase, in deren\r\nVerlauf und an deren Ende die Henne\r\nihr Normk\u00f6rpergewicht mit einem gut entwickelten\r\nRahmen und hoher Futteraufnahmef\u00e4higkeit\r\nerreicht haben sollte. Bereits vor\r\netwa 50 Jahren verglich Payne (1966) Junghu\u0308hner,\r\ndie bei Umgebungstemperaturen\r\nvon 20\u00b0 C oder 33\u00b0 C von 6 auf 21 Wochen\r\naufgezogen worden waren. Die bei 33\u00b0 C aufgezogenen\r\nV\u00f6gel waren im Alter von 21 Wochen\r\n118 g leichter und ihre Eier w\u00e4hrend der\r\nLegezeit durchg\u00e4ngig kleiner, als dies in der\r\nbei 20\u00b0 C aufgezogenen Gruppe der Fall war.\r\nDer Zusammenhang zwischen Futterverbrauch\r\nund steigender Umgebungstemperatur\r\nund dessen Auswirkung auf die sp\u00e4tere\r\nLeistung ist in den Tabellen 1 und 2 veranschaulicht.\r\nDas K\u00f6rpergewicht von Junghu\u0308hnern\r\nspielt bei der Eierproduktion eine gro\u00dfe\r\nRolle, und ich empfehle, in hei\u00dfem Klima 10\r\n% mehr K\u00f6rpergewicht anzustreben als die\r\nGewichtsnormen, die im Management Guide\r\nder jeweiligen Zuchtfirma angegeben ist.  <br><br>\r\n\r\n<em>Tabelle 1: Ru\u0308ckgang des t\u00e4glichen Futtermittelverbrauchs\r\nheranwachsender Junghu\u0308hner mit\r\nsteigender Stalltemperatur.\r\nQuelle: Bell und Weaver (2002)<\/em>\r\n\r\n\r\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/08\/q5.jpg\" alt=\"\" width=\"671\" height=\"800\" class=\"imgcenter\" \/><br><br>\r\n\r\nHennen mit ausreichenden Reserven, gutem\r\nAppetit und h\u00f6heren Futterverzehr haben\r\neine h\u00f6here Legeleistung und bessere\r\nWiderstandsf\u00e4higkeit gegenu\u0308ber Hitzestress\r\nund Krankheiten. Das Gewicht zw\u00f6lf Wochen\r\nalter Tiere ist ein verl\u00e4sslicher Indikator fu\u0308r das\r\nGewicht mit 20 Wochen, sprich: Junghu\u0308hner,\r\ndie in einem Alter von 12 Wochen unter dem\r\nStandard liegen, werden auch mit 20 Wochen\r\nein geringes K\u00f6rpergewicht aufweisen,\r\nund vice versa.. Daher ist besonders auf die\r\nGewichtsentwicklung der Junghu\u0308hner in den\r\nersten 12 Wochen zu achten.<br><br>\r\nEs hat sich in der Praxis bew\u00e4hrt, die\r\nV\u00f6gel so fru\u0308h wie m\u00f6glich nach K\u00f6rpergewicht\r\nin 2\u20133 Gruppen aufzuteilen damit die\r\nkleineren Tiere eine bessere Chance haben\r\nihre Standardgewichte zu erreichen ohne\r\nmit den gr\u00f6\u00dferen Ku\u0308ken\/Junghennen konkurrieren\r\nzu mu\u0308ssen. Der Wechsel der verschiedenen\r\nFuttersorten sollte nur auf Basis\r\nder K\u00f6rpergewichte und nicht der Wochen\r\nentschieden werden. Die ersten 8 Wochen\r\nsind fu\u0308r die Entwicklung des Vogelskeletts\r\nentscheidend und damit das Fundament fu\u0308r\r\neine gut entwickelte Henne. Sp\u00e4ter, in der\r\nPhase von 9\u201316 Wochen, kann die Henne\r\ndank des weniger konzentrierten Junghennen\r\nAlleinfutters auf eine hohe Futteraufnahmekapazit\u00e4t\r\ntrainiert werden, ohne dass\r\nGewichtsprobleme am Ende der Aufzucht\r\nriskiert werden. Die Verlegung in den Legestall\r\n(mit h\u00f6herer Lichtintensit\u00e4t!) kann dann\r\ndank der Unterteilung in Gruppen je nach\r\nEntwicklungsstand ebenso schrittweise organisiert\r\nwerden. Damit l\u00e4sst sich das Risiko\r\nvon Prolapsus und Kannibalismus aufgrund\r\neiner Reizu\u0308berflutung untergewichtiger\r\nJunghennen minimieren.<br><br>\r\n\r\n<strong>Zus\u00e4tzlicher Platz zum Minimieren von\r\nHitzestress<\/strong><br><br>\r\nWerden die V\u00f6gel in natu\u0308rlich belu\u0308fteten\r\nSt\u00e4llen untergebracht, so ist es besser, mit\r\n10 % weniger Hu\u0308hnern fu\u0308r den jeweiligen\r\nRaum im Vergleich zu normalen Temperaturbedingungen\r\nzu beginnen. Dies verschafft\r\nden Hu\u0308hnern mehr Raum und sorgt fu\u0308r eine\r\nbessere Belu\u0308ftung zwischen den Hu\u0308hnern\r\nsowie mehr Platz fu\u0308r Wasser und Futtermittel <br><br>\r\n\r\n<em>Tabelle 2: Ru\u0308ckgang der Nahrungsmittelaufnahme mit steigender Stalltemperatur und Verfu\u0308gbarkeit von\r\nME fu\u0308r die Eierproduktion. Quelle: Smith und Oliver (1972), zitiert von Balnave und Brake (2005)<\/em> <br><br>\r\n\r\n\r\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/08\/q6.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"288\" class=\"imgcenter\" \/> <br><br>\r\n\r\nEine gr\u00f6\u00dfere Tierdichte in K\u00e4figen oder\r\nauf dem Boden l\u00e4sst die Auswirkungen von\r\nHitzestress, d. h. verminderte Eierproduktion\r\naufgrund reduzierter Futteraufnahme, erh\u00f6hter\r\nFutteraufnahmebedarf wegen Hitzestress\r\nund erh\u00f6hte Sterblichkeit, zunehmen. Forscher\r\nder North Carolina State University\r\nempfahlen 460 cm\u00b2 pro Vogel in hei\u00dfem Klima\r\nin mit Ventilatoren belu\u0308fteten St\u00e4llen und\r\nnoch mehr Platz, wenn nur eine natu\u0308rliche\r\nBelu\u0308ftung zur Verfu\u0308gung steht. Adams und\r\nCraig (1984) verglichen die Futteraufnahme\r\nund Eierproduktion bei Dichten von 516, 378\r\nund 310 cm\u00b2 pro Vogel in herk\u00f6mmlichen\r\nLegek\u00e4figen. Eine Platzerweiterung von 310\r\nauf 378 cm\u00b2 pro Vogel fu\u0308hrte zu 16,6 mehr\r\nEiern pro Vogel fu\u0308r einen Aufwand von 1,9 g\r\nFuttermittel\/Henne\/Tag. Eine Platzerweiterung\r\nvon 387 auf 516 cm\u00b2 fu\u0308hrte zu 7,8 mehr\r\nEiern pro gehaltener Henne, 4,3 g h\u00f6herem\r\nFutterverbrauch pro Henne\/Tag und einer\r\ngeringeren Sterblichkeit von 2,8 %.<br><br>\r\nWenn Eintagsku\u0308ken in Bodensystemen\r\ngehalten werden, so k\u00f6nnen sie dank\r\nKunststofffolien oder Papier leichter ihr\r\nFuttermittel und Wasser finden. In K\u00e4figsystemen\r\nhilft den Ku\u0308ken eine zus\u00e4tzliche\r\nBeleuchtung direkt in den K\u00e4figen mit LEDSchl\u00e4uchen\r\n(wie jene, die zur Weihnachtszeit\r\nverkauft werden), ihr Wasser und Futtermittel\r\nschnell zu finden.<br><br>\r\nEs ist absolut entscheidend, dass die\r\nKu\u0308ken nach der Unterbringung im Stall so\r\nschnell wie m\u00f6glich ihre normale K\u00f6rpertemperatur\r\nvon 40\u201341\u00b0 C erreichen. Im Idealfall\r\nsollte diese einige Stunden nach der\r\nVerlegung mit einem Ohrthermometer an\r\nder Kloake u\u0308berpru\u0308ft werden. Liegt die K\u00f6rpertemperatur\r\nunter 40\u00b0 C, so ist die Stalltemperatur\r\nunbedingt zu erh\u00f6hen. Stellen\r\nSie sicher, dass die Luftfeuchtihkeit durch\r\ndas Heizen nicht unter 70 % absinkt.<br><br>\r\nDie Auswirkung der Umgebungstemperatur\r\nauf die Futteraufnahme von Legehennen\r\n(in ME), Hitzeerzeugung und Verfu\u0308gbarkeit\r\nvon ME fu\u0308r die Eierproduktion ist in\r\nTabelle 2 veranschaulicht.<br><br>\r\n\r\n\r\n<strong>Beleuchtungsprogramm<\/strong><br><br>\r\nEin anf\u00e4ngliches Beleuchtungsprogramm fu\u0308r\r\nKu\u0308ken mit abwechselnd 4 Stunden Licht und\r\n2 Stunden Dunkelheit hat eine verbesserte\r\nUniformit\u00e4t und verringerte Sterblichkeit im\r\nVergleich zu einer herk\u00f6mmlichen Beleuchtung\r\nmit 24\/16 Stunden in den ersten Tagen\r\ngezeigt. Dieses Programm kann fu\u0308r 10 Tage\r\nangewendet und dann auf herk\u00f6mmliche\r\nBeleuchtungsprogramme umgestellt werden.\r\nIn den nachfolgenden Wochen kann\r\neventuell ein \u201eMidnight Flash\u201c, also eine extra\r\nLichtphase von 1-2 Stunden eingefu\u0308hrt\r\nwerden, um die M\u00f6glichkeit einer zus\u00e4tzlichen\r\nFutteraufnahme w\u00e4hrend der ku\u0308hleren\r\nNachtstunden zu bieten. Der Midnight\r\nSnack kann ohne Beru\u0308cksichtigung des\r\nnormalen Lichtprogrammes angewendet\r\nwerden da die Tiere die zus\u00e4tzlichen Lichtstunden\r\nnicht registrieren. Allerdings laut\r\nLiteratur mit Einschr\u00e4nkung: .Leeson, Caston\r\nund Summers (2003) fu\u0308hrten Tests durch, bei\r\ndenen heranwachsende Junghennen unterschiedliche\r\nVersionen von Midnight Snacks\r\nerhielten, wobei eine Gruppe mit 8 Stunden\r\nLicht und die andere mit 12 Stunden Licht\r\naufgezogen wurde. Die Gruppen, die im Alter\r\nvon 0\u201318 oder 4\u201318 Wochen eine Mitternachtsbeleuchtung von 2 Stunden erhielten,\r\nbrachten bis zu einem Alter von 70 Wochen\r\ndie h\u00f6chste Anzahl an Eiern hervor. Eine Einfu\u0308hrung\r\neiner kurzen Mitternachtsbeleuchtungszeit\r\nin der sp\u00e4ten Aufzuchtsphase, also\r\nnach einem Alter von 12 Wochen, fu\u0308hrte jedoch\r\nzu einem vorzeitigen Legebeginn mit\r\nden bekannten Risiken von Prolapsus, Kannibalismus\r\nund negativen Auswirkungen auf\r\ndie Eierproduktionsausdauer.<br><br>\r\n\r\n\r\n\r\n<em>Diagramm 1: Mitternachtsfu\u0308tterung: Beleuchtung\r\nin den ku\u0308hlen Nachtstunden zum Anregen\r\nzus\u00e4tzlicher Nahrungsaufnahme.\r\nQuelle: Lohmann Tierzucht Management Guide<\/em>\r\n\r\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/08\/img13.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"421\" class=\"imgcenter\" \/> <br><br>\r\n\r\nnachtsbeleuchtung von 2 Stunden erhielten,\r\nbrachten bis zu einem Alter von 70 Wochen\r\ndie h\u00f6chste Anzahl an Eiern hervor. Eine Einfu\u0308hrung\r\neiner kurzen Mitternachtsbeleuchtungszeit\r\nin der sp\u00e4ten Aufzuchtsphase, also\r\nnach einem Alter von 12 Wochen, fu\u0308hrte jedoch\r\nzu einem vorzeitigen Legebeginn mit\r\nden bekannten Risiken von Prolapsus, Kannibalismus\r\nund negativen Auswirkungen auf\r\ndie Eierproduktionsausdauer.<br><br>\r\nDie W\u00e4rmeproduktion des K\u00f6rpers ist\r\nw\u00e4hrend der Lichtphasen h\u00f6her und nimmt\r\nmit einer Reduzierung der Lichtintensit\u00e4t\r\nab. In der Fachliteratur finden sich diverse\r\nEmpfehlungen fu\u0308r verschiedene Beleuchtungsprogramme.<br><br>\r\nNishibri (1998) empfahl\r\nein \u201eumgekehrtes Beleuchtungsprogramm\u201c\r\nmit Licht w\u00e4hrend der ku\u0308hleren Periode in\r\nder Nacht, beispielsweise von 18 Uhr bis 6\r\nUhr, anstelle der warmen Tagesstunden, in\r\ndenen sich die V\u00f6gel ausruhen sollten, um\r\nden Hitzestress zu minimieren. Mit diesem\r\nProgramm produzierten die Hennen erheblich\r\nmehr Eier als bei einer Tagesfu\u0308tterung.<br><br>\r\nDie Umsetzung dieses Gedankens unter\r\nkommerziellen Bedingungen wu\u0308rde Investitionen\r\nin komplett lichtdichte H\u00e4user\r\nerfordern, und die zus\u00e4tzlichen Kosten und\r\nder Zusatzaufwand von Nachtschichten,\r\nEnergiekosten etc, muss mit einem h\u00f6heren\r\nErtrag an Eiern und einem gr\u00f6\u00dferen Wohlergehen\r\nder Tiere begru\u0308ndet werden.<br><br>\r\nPurina Mills Inc. empfahl eine \u201eBio-Intervall\u201c-\r\nBeleuchtung fu\u0308r Junghu\u0308hner, die auf dem\r\nGedanken fu\u00dft, dass ein besseres K\u00f6rpergewicht\r\nmit weniger Aktivit\u00e4t und einer\r\nbesseren Nutzung von Futtermittel erzielt\r\nwerden kann. Das Beleuchtungsprogramm\r\nist wie folgt: Nach 24 Std. Licht w\u00e4hrend der\r\n1. Woche wird das Licht bei 2 Wochen auf 8\r\nStd. t\u00e4glich reduziert, und ab 3\u201318 Wochen\r\nwird das Licht t\u00e4glich 8 Std. lang mit einem\r\nabwechselnden Programm von 15 Min.<br><br>\r\nLicht\/45 Min. Dunkelheit gesteuert, mit Ausnahme\r\nder letzten Tagesstunde, in welcher\r\ndas Lichtmuster 15 Min. hell \u2013 30 Min. dunkel\r\n\u2013 15 Min. hell ist. Ernst (1987) schloss aus seinen\r\nTests, dass eine Intervallbeleuchtung (2\r\nStd. dunkel \u2013 4 Std. hell) bei zwischen 2 und\r\n20 Wochen alten Junghu\u0308hnern eine deutliche\r\nGewichtsverbesserung zeigte.<br><br>\r\nDie Hitzeproduktion des K\u00f6rpers steigt\r\nnach der Nahrungsmittelaufnahme, weshalb\r\nempfohlen wird, das Licht am fru\u0308hen Morgen\r\nanzuschalten, um die ku\u0308hleren Tageszeiten\r\nzum Fu\u0308ttern zu nutzen und ein Verdauen des\r\nFutters w\u00e4hrend der hei\u00dfen Tageszeit zu verhindern.\r\nDa mit der Lichtintensit\u00e4t au\u00dferdem\r\ndie K\u00f6rpertemperatur steigt, sollte der Stall so\r\ndunkel wie m\u00f6glich sein, um Hitzestress fu\u0308r die\r\nV\u00f6gel zu umgehen. <br><br>\r\n\r\n<strong>Wasser<\/strong><br><br>\r\nDie Umgebungstemperatur ist der wichtigste\r\nFaktor bei der Wasseraufnahme, wie\r\nin Diagramm 2 veranschaulicht. Leghorn-\r\nJunghennen trinken bei 38\u00b0 C mindestens\r\ndoppelt so viel als bei einer Stalltemperatur\r\nvon 21\u00b0 C, w\u00e4hrend Wassertemperaturen unter\r\n21\u00b0 C keinen Einfluss auf die Wasseraufnahme\r\nhaben. Die meisten Autoren sind sich\r\neinig, dass die optimale Wassertemperatur\r\nbei etwa 23\u00b0 C liegt. Eine Herausforderung\r\nin Regionen mit hei\u00dfem Klima besteht darin,\r\nallen V\u00f6geln jederzeit genu\u0308gend Trinkwasser\r\nmit optimaler Temperatur bereitzustellen.<br><br>\r\nDie Wasseraufnahme ist der Schlu\u0308ssel fu\u0308r einen\r\nausreichenden Futterverzehr, besonders\r\nin hei\u00dfem Klima.<br><br>\r\nDie Wassertemperatur sollte die K\u00f6rpertemperatur\r\nder V\u00f6gel unter keinen Umst\u00e4nden\r\nu\u0308berschreiten. Tests haben gezeigt, dass\r\nsich die Futtermittelaufnahme verringert,\r\nwenn die Wassertemperatur 35\u00b0 C u\u0308berschreitet.<br><br>\r\nTrinkwasser mit einer Temperatur\r\nvon 35\u201340\u00b0 C wirkt sich \u00e4u\u00dferst nachteilig auf\r\ndie Leistung aus. Daher muss seitens des Managements\r\nalles unternommen werden, um\r\nden V\u00f6geln sowohl w\u00e4hrend der Aufzucht\r\nals auch Produktion ku\u0308hles Wasser bereitzustellen.\r\nDafu\u0308r gibt es zahlreiche M\u00f6glichkeiten,\r\nzum Beispiel das regelm\u00e4\u00dfige Durchspu\u0308len\r\nder Wasserleitungen oder Leeren der\r\nGlockentr\u00e4nken, Isolieren der Wassertanks\r\nund -leitungen (auch im Stall) und Einfu\u0308llen\r\nvon Eiswu\u0308rfeln in die Wassertanks oder sogar\r\nder Einbau von Ku\u0308hlern fu\u0308r Trinkwasser \u2013 je\r\nnach Standard des jeweiligen Betriebes.<br><br>\r\nDie Wassersysteme sollten im Aufzuchts-\r\nund Produktionsstall die gleichen\r\nsein, damit die Junghu\u0308hner nach der Verlegung\r\nsofort das Wasser finden. Wird nach der\r\nVerlegung ein Appetitverlust und Ru\u0308ckgang\r\nim Futterverbrauch und eventuell sogar eine\r\nerh\u00f6hte Sterblichkeit beobachtet, so ist dies\r\nh\u00e4ufig darin begru\u0308ndet, dass einige V\u00f6gel zu\r\nlange fu\u0308r die Wassersuche ben\u00f6tigen und\r\ndeswegen keine Nahrung mehr aufnehmen.<br><br>\r\nBesonders w\u00e4hrend dieser stressigen \u00dcbergangszeit\r\nmu\u0308ssen die V\u00f6gel ihren Appetit\r\nbewahren, um die Herausforderung der\r\nGeschlechtsreife und ersten Eiproduktion\r\nbew\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen und dabei weiterhin\r\nan K\u00f6rpergewicht zuzulegen.<br><br>\r\nStress kann in hei\u00dfem Klima den Vitaminbedarf\r\nerh\u00f6hen, insbesondere an Vitamin\r\nA, C und E. In hei\u00dfen und feuchten Gebieten\r\nverringert sich die Vitaminstabilit\u00e4t,\r\nweshalb es empfehlenswert ist, dem Trinkwasser\r\n3 Tage vor der Verlegung der V\u00f6gel\r\nVitamine und weitere 3 Tage nach dem Umzug\r\nElektrolyte zuzugeben.<br><br>\r\nDie Wasserfilter sollten regelm\u00e4\u00dfig u\u0308berpru\u0308ft\r\nund ges\u00e4ubert und oft ausgewechselt\r\nwerden. Funktionelle Druckmesser auf beiden\r\nSeiten des Filters sind von Vorteil, wobei eine\r\nDifferenz von 3\u20138 Bar zwischen einstr\u00f6mendem\r\nund ausstr\u00f6mendem Wasserdruck aufrechterhalten\r\nwerden sollte. Der Wasserdruck am Ende\r\nder Leitung ist t\u00e4glich zu u\u0308berpru\u0308fen, um sicherzugehen,\r\ndass auch die Hennen am Ende des\r\nGeb\u00e4udes ausreichend Wasser bekommen. <br><br>\r\n\r\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/08\/img14.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"420\" class=\"imgcenter\" \/> <br><br>\r\n<em>Diagramm 2: Wasserverbrauch heranwachsender Junghu\u0308hner in Abh\u00e4ngigkeit der Stalltemperatur\r\nQuelle: Daghir (2008)<\/em> <br><br>\r\n\r\nIn vielen L\u00e4ndern in den hei\u00dfen Weltregionen\r\nist die Wasserzufuhr mithilfe von Grundwasser\r\nsehr verbreitet. Im Vergleich zu st\u00e4dtischem\r\nWasser ist die Qualit\u00e4t von Brunnenwasser\r\noftmals schlechter, was sich negativ auf die\r\nLeistung der Tiere auswirken kann. Daher ist\r\nBrunnenwasser regelm\u00e4\u00dfig in einem Fachlabor\r\nauf Bakterien und Qualit\u00e4t zu u\u0308berpru\u0308fen.<br><br>\r\nSalzwasser kann ein Grund fu\u0308r schlechte\r\nSchalenqualit\u00e4t, besonders bei \u00e4lteren Hennen\r\nsein. In diesem Falle ist dabei der Salzgehalt\r\ndes Wassers zu beru\u0308cksichtigen.<br><br>\r\nVerschiedene Zusatzstoffe im Wasser\r\nhaben positive Auswirkungen auf die Reduzierung\r\nvon Hitzestress fu\u0308r Legehennen\r\ngezeigt. Zum Beispiel waren Tiere, denen\r\nin Phasen mit Temperaturen von etwa\r\n35\u00b0 C kohlens\u00e4urehaltiges Wasser gegeben\r\nwurde, viel besser in der Lage die Schalenqualit\u00e4t\r\naufrechtzuerhalten als die Kontrollgruppe\r\n(Daghir, 2008). Vitamin C verbessert\r\ndie Leistung in warmem Wasser mit nur 100\r\nppm Ascorbins\u00e4ure. Die besten Ergebnisse\r\nwurden mit geschu\u0308tzter Ascorbins\u00e4ure (z.\r\nB. Cuxavit C50) und Phosphatester erzielt.<br><br>\r\nHerden, die bei Hitzeperioden zus\u00e4tzliche\r\nVitamine und Elektrolytwasserzusatzstoffe\r\nerhielten, wiesen einen geringeren Produktionsabfall\r\nauf und regenerierten sich\r\nschneller. Natrium-Zeolith kann beim Reduzieren\r\nder Auswirkungen von Hitzestress bei\r\nLegehennen ebenso von Vorteil sein. Man\r\nwei\u00df nicht genau, warum diese Methode\r\nerfolgreich ist. Vielleicht wirkt es wie ein Puffer\r\nim Darm und reduziert die mit Hecheln\r\nverbundene Alkalose.<br><br>\r\n\r\n<strong>Futteraufnahme und angepasste Zusammensetzung<\/strong> <br><br>\r\n\r\nDie Stalltemperatur ist der wichtigste Faktor\r\nbeim Futtermittelverbrauch von Legehennen.<br><br>\r\nDer Haltungsbedarf bei Legehennen\r\nsinkt um 30 kcal\/Tag, wenn die Umgebungstemperatur\r\nvon 21 auf 28\u00b0 C steigt.<br><br>\r\nBei 28\u00b0 C erreicht er einen Tiefpunkt und\r\nsteigt aufgrund der Energie, die die Henne\r\nzur K\u00f6rperku\u0308hlung ben\u00f6tigt, mit zunehmender\r\nUmgebungstemperatur wieder an.<br><br>\r\nAb 28\u00b0 C nimmt die Futtermittelaufnahme\r\nab. Der durchschnittliche Ru\u0308ckgang der\r\nEnergieaufnahme betr\u00e4gt 1,6 % pro 1\u00b0 C,\r\nwenn die Umgebungstemperatur auf u\u0308ber\r\n20\u00b0 C steigt, wodurch der Vogel schnell in\r\nein N\u00e4hrstoffdefizit geraten kann, was zur\r\nLeistungseinbu\u00dfen fu\u0308hrt. Die maximal fu\u0308r\r\ndie Produktion zur Verfu\u0308gung stehenden\r\nEnergie stellt sich bei braunen V\u00f6geln um\r\ndie 23\u00b0 C und bei wei\u00dfen bei 24\u00b0 C ein.<br><br>\r\nDer Futterverbrauch muss unbedingt\r\nt\u00e4glich u\u0308berwacht werden, damit ggf. der\r\nEnergiewert sowie die N\u00e4hrstoffkonzentration\r\nim Futter an den t\u00e4glichen Verzehr angepasst\r\nwerden k\u00f6nnen. Alternativ muss die\r\nAnregung zur Futteraufnahme mit der Abnahme\r\nvon Energie und Dichte des Futtermittels\r\nintensiviert werden, zum Beispiel durch\r\nDrehen der Futtermittelkette oder Schu\u0308tteln\r\nder Tr\u00e4nken. Tadtiyanant et al. (1991) schloss\r\naus mehreren Tests mit Nassfutter, dass V\u00f6gel\r\nim Vergleich zu Trockenfutter 38 % mehr\r\nTrockenmasse bei 33\u00b0 C aufnehmen. In der\r\nPraxis k\u00f6nnen auf die Futterkette Einpritzger\u00e4te\r\nmontiert werden, oder man kann dem\r\nFuttermittel manuell Wasser beigeben und\r\nbeimengen, je nach Equipement.<br><br>\r\nDie Verwendung hochkalorischer Rationen\r\nfu\u0308r Legehennen ist in hei\u00dfem Klima\r\nangeraten. Fett stockt die Nahrung mit Energie\r\nauf und regt zur Nahrungsmittel- und\r\nsomit ME-Aufnahme an. Viele Futtermu\u0308hlen\r\ninsbesondere in Afrika produzieren nur\r\nselten eine gute Futterstruktur und stattdessen\r\nh\u00e4ufig pulveriges und staubiges\r\nFuttermittel. Die Zugabe von \u00d6l bindet die\r\nPartikel und macht das Futter schmackhafter,\r\nwodurch es der Henne leichter f\u00e4llt, genug\r\naufzunehmen. Bei der Verdauung von\r\n\u00d6l steigt zudem die K\u00f6rperw\u00e4rme weniger,\r\nwas den Hitzestress fu\u0308r den Vogel verringert.<br><br>\r\nEine Zugabe von 5 % \u00d6l verbessert nicht\r\nnur die Futteraufnahme, sondern auch das\r\nEigewicht und die Schalendicke. In Tests, die\r\nin Malaysia durchgefu\u0308hrt wurden, hat man\r\ngezeigt, dass Hennen, wenn sie die Wahl\r\nhaben, mehr mit Fett vermengtes Futter\r\nkonsumieren als \u00f6lfreies Futter. Sohail et al.<br><br>\r\n(2002) beobachteten, dass maximale Profite\r\nerzielt wurden, wenn der proteinreichsten\r\nNahrung (19,8 %) im Alter von 21 bis 37 Wochen\r\nFett zugegeben wird. Dabei ist allerdings\r\nbesonders auf eine Vermeidung von\r\nOxidation zu achten.<br><br>\r\nDie Aufnahme von Futter geht nicht\r\nnur bei steigenden Temperaturen zuru\u0308ck,\r\nsondern auch, wenn die Energie in dem\r\nFuttermittel erh\u00f6ht wird. Peguri und Coon\r\n(1991) stellten fest, dass die Futteraufnahme\r\n5\u20139 g geringer war, wenn die ME von 2.645\r\nauf 2.976 kcal\/kg erh\u00f6ht wurde, und 217 g\r\ngeringer war, wenn die Temperatur von 16\r\nauf 31,1\u00b0 C erh\u00f6ht wurde. Das Eigewicht\r\nstieg, wenn der Futtermittelenergiegehalt <br><br>\r\n\r\n\r\n\r\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/08\/q7.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"571\" class=\"imgcenter\" \/>\r\n\r\n<em>Tabelle 3: Empfohlene Kalziumstruktur in verschiedenen\r\nArten von Futtermittel fu\u0308r Legehennen.\r\nQuelle: Lohmann Tierzucht Management Guide<\/em> <br><br>\r\n\r\n<em>Diagramm 3: \u00dcbersicht u\u0308ber das Wachstum einer Herde LOHMANN BROWN in offenen St\u00e4llen in Tansania, hei\u00dfes Klima<\/em> <br><br>\r\n<br><br>\r\n\r\n\r\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/08\/img16.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"434\" class=\"imgcenter\" \/> <br><br>\r\n\r\n\r\nvon 2.645 auf 2.976 kcal\/kg angehoben wurde,\r\nund ging zuru\u0308ck, wenn die Temperatur\r\nvon 16,1 auf 31,1\u00b0 C anstieg. Mit teurerem\r\nFuttermittel l\u00e4sst sich unter Umst\u00e4nden wegen\r\ngeringerer Futtermengen letzten Endes\r\nGeld einsparen.<br><br>\r\nDer Proteinbedarf wird nicht von der\r\nTemperatur beeinflusst, wobei beachtet werden\r\nmuss, dass eine an Proteinen und Aminos\u00e4uren\r\nreiche Ern\u00e4hrung in hei\u00dfem Klima\r\nentscheidend ist, um die gleiche t\u00e4gliche\r\nAufnahme dieser N\u00e4hrstoffe zu gew\u00e4hrleisten,\r\ndie bei 21\u00b0 C verbraucht werden wu\u0308rden.<br><br>\r\nUnter Hitzestress fu\u0308tterte de Andrande et al.<br><br>\r\n(1977) Legehennen Nahrung, die 25 % mehr\r\naller N\u00e4hrstoffe enthielt, mit Ausnahme des\r\nEnergiegehalts, der lediglich um 10 % erh\u00f6ht\r\nwurde. Er beobachtete, dass die Hennen mit\r\ndieser Art Futtermittel die meisten nachteiligen\r\nAuswirkungen hoher Temperaturen\r\nauf die prozentuale Eierproduktion und das\r\nGewicht der Eier wettmachen k\u00f6nnen. Eine\r\nt\u00e4gliche Aufnahme von 360 mg Methionin\r\nsollte angestrebt werden, da kleine Eier das\r\nErgebnis einer geringen Energieaufnahme,\r\njedoch auch einer geringen Aufnahme von\r\nAminos\u00e4uren sein k\u00f6nnen. Die Abnahme\r\ndes Gewichts von Eiern mit jedem Temperaturanstieg\r\nvon 1\u00b0 C ist auf zwischen 0,07 und\r\n0,98 g pro Ei zu sch\u00e4tzen. Die t\u00e4gliche Aufnahme\r\nvon Linols\u00e4ure sollte mindestens 2\r\ng pro Vogel betragen, was am besten durch\r\nSonnenblumen- oder Soya\u00f6l erreicht wird.<br><br>\r\nHohe Temperaturen erh\u00f6hen die Atemfrequenz,\r\nwas zu einer Alkalose fu\u0308hrt, bei welcher\r\nsich das S\u00e4ure-Basen-Gleichgewicht\r\nund der pH-Wert des Bluts \u00e4ndern. Die Zugabe\r\nvon Natriumhydrogencarbonat zu Futtermittel\r\nund kohlens\u00e4urehaltigem Wasser\r\nkann dem entgegenwirken.<br><br>\r\n\u00dcberschu\u0308ssiges Kalzium kann sich\r\naufgrund des physiologischen Effekts des\r\nAppetits und einer verringerten Schmackhaftigkeit\r\ndes Futters negativ auf die Futtermittelaufnahme\r\nauswirken. Devegowda\r\n(1992) berichtete, dass ein separates Fu\u0308ttern\r\nvon Kalzium mit einer Nahrung mit nur 2 %\r\nKalzium in Indien die Futteraufnahme, Eierproduktion\r\nund Schalenqualit\u00e4t verbessert.<br><br>\r\nDa der Kalziumbedarf einer Legehenne zu\r\nProduktionsspitzenzeiten bei etwa 4,1 g liegt\r\nund mit dem Alter auf 4,5 g steigt, sollten\r\ndie fehlenden 1,9\u20132,2 % Kalzium bei K\u00e4fighaltung\r\nals grobes Kalzium zus\u00e4tzlich zum\r\nFuttermittel oder bei Boden- oder Vogelhaussystemen\r\nin zus\u00e4tzlichen Beh\u00e4ltern ad\r\nlib. zugeteilt werden, damit es jede Henne\r\nihrem Bedarf gem\u00e4\u00df konsumieren kann (Tabelle\r\n3). Der Hauptbedarf an Kalzium stellt\r\nsich in den Nachmittags- und Abendstunden\r\nein. Wenn keine M\u00f6glichkeit besteht,\r\ndie Hennen separat mit Kalzium zu fu\u0308ttern,\r\nso sollten mindestens 50 % des Kalziums in\r\neiner Ration in groben Teilchen anstelle des\r\ngesamten Kalziums in Pulverform zugeteilt\r\nwerden. Damit wird sichergestellt, dass das\r\nKalzium nicht vor den fru\u0308hen Morgenstunden\r\nvollst\u00e4ndig verdaut ist, wenn die Henne\r\nes fu\u0308r die Produktion der Eierschale ben\u00f6tigt.<br><br>\r\nEine \u201eMitternachtsfu\u0308tterung\u201c verbessert\r\nnicht nur die Futteraufnahme, sondern reduziert\r\nauch den Stress fu\u0308r die Hu\u0308hner aufgrund\r\neiner zus\u00e4tzlichen Kalziumaufnahme\r\nzu einem Zeitpunkt, an dem ihr Organismus\r\ndiese Zufuhr ben\u00f6tigt.\r\n<br><br>\r\n\r\n\r\n\r\n<strong>Phasenweise Fu\u0308tterung<\/strong><br><br>\r\nEs wird empfohlen, zweimal t\u00e4glich Futter\r\nzuzuteilen, und zwar 1\/3 des Futters am Morgen\r\nund 2\/3 am Nachmittag, wobei die Futterbeh\u00e4lter\r\nw\u00e4hrend der hei\u00dfesten Stunden\r\nmax. 1 Stunde leer bleiben. Dies regt die Futteraufnahme\r\nan, sorgt dafu\u0308r, dass auch die\r\nfeink\u00f6rnigen Teile des Futters verzehrt werden\r\nund verhindert, dass das Futter schimmelt.<br><br>\r\nSpezielles Vorlegefutter fu\u0308r die Zeit vor\r\ndem Legebeginn ist obligatorisch und sollte\r\n2\u20133 Wochen vor der Eierproduktion zugeteilt\r\nwerden, wenn die Leber und Fortpflanzungsorgane\r\nwachsen und gleichzeitig die\r\nKalziumreserven aufgebaut werden, damit\r\ngenug fu\u0308r die Schalenproduktion zur Verfu\u0308gung\r\nsteht. Es sollte etwa 10 Tage lang und\r\nmit nicht mehr als 1 kg pro Vogel zugeteilt\r\nwerden. Die Hennen k\u00f6nnen langsam auf\r\ndie h\u00f6here Kalziummenge im Legefutter eingestellt\r\nwerden und verlieren bei der Futterumstellung\r\nnicht den Appetit.<br><br>\r\nStudien haben gezeigt, dass Legehen\r\n\r\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/08\/q8.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"391\" class=\"imgcenter\" \/>\r\n\r\n\r\nnen Perioden von Hitzestress besser u\u0308berleben\r\nk\u00f6nnen, wenn sie w\u00e4hrend der Aufzucht\r\neiner t\u00e4glichen, kurzen Hitzestresssituation\r\nausgesetzt wurden. Aus diesem Grund kann\r\nman erw\u00e4gen, heranwachsende V\u00f6gel vor\r\nder Legezeit kurzfristig Temperaturen von\r\n29\u201333\u00b0 C auszusetzen. Wei\u00dfe Legh\u00f6rner sind\r\nHitze gegenu\u0308ber nicht zwingenderma\u00dfen\r\ntoleranter als braune Arten, wie man vor vielen\r\nJahren noch annahm. In Deutschland ist\r\ndiese Methode bereits l\u00e4nger verboten, aber\r\nin vielen L\u00e4ndern werden bei H\u00e4hnen immer\r\nnoch ein Kammschnitt durchgefu\u0308hrt. Es wird\r\nempfohlen, den Kamm bei H\u00e4hnen nicht\r\nzu entfernen, da dieses Organ der Ku\u0308hlung\r\ndes K\u00f6rpers dient. Die V\u00f6gel k\u00f6nnen sie au\u00dferdem\r\nmit dem Trinkwasser benetzen und\r\ndamit zus\u00e4tzliche Ku\u0308hlung erreichen.<br><br>\r\nWegen der erh\u00f6hten Wasseraufnahme\r\nkann nasser Kot in hei\u00dfem Klima ein Problem\r\ndarstellen. Legehennen trinken in K\u00e4figen\r\nmehr als auf dem Boden, wobei die Wasseraufnahme\r\nmit der Produktion steigt. Wie sich\r\ngezeigt hat, steigt die Menge an nassem Sekret\r\nbei hohen Protein- und Salzmengen. Der\r\nNatriumgehalt der Nahrung sollte pro Vogel\r\nbei 0,18\u20130,16 g\/Tag gehalten werden. Dabei\r\nkann eventuell auch die Verwendung hoher\r\nMengen von Gerste und br\u00f6ckeligem Futtermittel\r\nflu\u0308ssigen Kot verursachen.\r\n\r\n<br><br>\r\n<strong>\r\nFeldergebnisse in Tansania <\/strong><br><br>\r\nWie in den Diagrammen 3 und 4 veranschaulicht,\r\nzahlt es sich aus, den Bedu\u0308rfnissen\r\nder V\u00f6gel in hei\u00dfem Klima besondere\r\nAufmerksamkeit zu schenken. Im Alter von\r\n3\u20134 Wochen erlitt diese Herde braune Eier\r\nproduzierender Elterntiere eine Bakterieninfektion,\r\nwas in offenen St\u00e4llen leider keine\r\nSeltenheit ist. Nach der Behandlung entwickelten\r\nsich die V\u00f6gel, die u\u0308berlebt hatten,\r\njedoch gut. Vielleicht profitierten sie von der\r\ngeringeren Dichte. Sie zeigten eine \u00e4hnliche\r\nLeistung, die man in gem\u00e4\u00dfigtem Klima erwarten\r\nwu\u0308rde. Offensichtlich k\u00f6nnen sich\r\nkommerzielle Legehennen und Elterntiere\r\nan tropisches Klima anpassen und kommen\r\ngut mit den Bedingungen in offenen St\u00e4llen\r\nmit nur natu\u0308rlicher Belu\u0308ftung bei Temperaturen\r\nvon bis zu 40\u00b0 C und einer Feuchtigkeit\r\nvon 60\u201370 % zurecht.<br><br>\r\n<strong>\r\nZusammenfassung und Schlussfolgerung<\/strong><br><br>\r\nDie Eierproduktion in hei\u00dfem Klima stellt fu\u0308r\r\njeden Produzenten eine Herausforderung\r\ndar. Jedoch k\u00f6nnen auch ohne Investitionen\r\nin kostspielige Klimaregulierungstechnik\r\nexzellente Ergebnisse erzielt werden, wenn\r\nu\u0308ber die gesamte Lebensdauer der Herde\r\nhinweg die Prinzipien guter Haltung angewandt\r\nwerden und man sich dabei auf die\r\nErgebnisse der Geflu\u0308gelforschung und Praxiserfahrungen\r\nstu\u0308tzt. In hei\u00dfem Klima brauchen\r\nLegehennen mehr Platz w\u00e4hrend der\r\nAufzucht und Produktion. Diverse Beleuchtungsprogramme\r\nk\u00f6nnen beim Erzielen des\r\nNormk\u00f6rpergewichts selbst bei Hitzestress\r\nunterstu\u0308tzend wirken. Ein Midnight Snack erm\u00f6glicht\r\nes den V\u00f6geln, zur ku\u0308hleren Nachtzeiten\r\nFutter zu verzehren und liefert ihnen\r\nKalzium fu\u0308r die Schalenproduktion in den\r\nfru\u0308hen Morgenstunden. Das separate Fu\u0308ttern\r\nvon grobk\u00f6rnigem Kalzium bei Futtermittel\r\nmit niedrigem Kalziumgehalt erh\u00f6ht\r\ndie Futtermittelaufnahme und verringert\r\nzudem das Risiko der sogannanten Cage-\r\nLayer-Fatigue. Mit ku\u0308hlem Wasser k\u00f6nnen\r\nHennen ihre K\u00f6rpertemperatur senken und\r\nihren Appetit aufrechterhalten. \r\n<br><br>\r\nDie Zugabe\r\nvon \u00d6l und Fett zum Futtermittel macht\r\ndieses schmackhafter und damit leichter zu\r\nverzehren. Au\u00dferdem verschafft es die richtige\r\nEnergiemenge selbst bei reduzierter\r\nFutteraufnahme. Hennen m\u00f6gen feuchtes\r\nFutter. Daher tr\u00e4gt das Befeuchten des Futtermittels\r\nzu einer Steigerung der Futteraufnahme\r\nin hei\u00dfem Klima bei. V\u00f6gel k\u00f6nnen\r\nan hei\u00dfes Klima gew\u00f6hnt und anhand von\r\nHitzephasen bei der Aufzucht darauf trainiert\r\nwerden, w\u00e4hrend der Aufzucht gegenu\u0308ber\r\nHitzestress resistenter zu werden.\r\n<br><br>\r\n\r\n<em>Viola Holik<\/em>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Temperatur spielt eine tragende Rolle bei der Aufzucht von Legehennen und einer erfolgreichen Legeperiode. Die optimale Temperatur fu\u0308r wei\u00dfe Linien ist 23\u00b0C, bei braunen Hennen 24\u00b0C. Mit jedem zus\u00e4tzlichen Grad u\u0308ber diesem Niveau reagiert die Henne mit verringerter Futteraufnahme und damit einer Verschlechterung der Leistung in Form von weniger Eiern, schlechterer Schalenqualit\u00e4t und kleineren Eigewichten. [&hellip;]","protected":false},"author":15,"featured_media":5751,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[515],"tags":[],"class_list":["post-23510","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-poultry-news-de","issue-1-2016-de","yeararchive-2016-de"],"acf":[],"yoast_head":"<title>Die gezielte Haltung von Legehennen in tropischem Klima beginnt mit der Aufzucht - Lohmann Breeders<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/die-gezielte-haltung-von-legehennen-in-tropischem-klima-beginnt-mit-der-aufzucht\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die gezielte Haltung von Legehennen in tropischem Klima beginnt mit der Aufzucht - Lohmann Breeders\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Temperatur spielt eine tragende Rolle bei der Aufzucht von Legehennen und einer erfolgreichen Legeperiode. Die optimale Temperatur fu\u0308r wei\u00dfe Linien ist 23\u00b0C, bei braunen Hennen 24\u00b0C. Mit jedem zus\u00e4tzlichen Grad u\u0308ber diesem Niveau reagiert die Henne mit verringerter Futteraufnahme und damit einer Verschlechterung der Leistung in Form von weniger Eiern, schlechterer Schalenqualit\u00e4t und kleineren Eigewichten. [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/die-gezielte-haltung-von-legehennen-in-tropischem-klima-beginnt-mit-der-aufzucht\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Lohmann Breeders\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2020-08-25T11:59:01+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2020-11-05T16:06:34+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/07\/LOHMANN-Technical-Service-Team-0.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"800\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"800\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"lohmann\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"lohmann\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"21\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/die-gezielte-haltung-von-legehennen-in-tropischem-klima-beginnt-mit-der-aufzucht\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/die-gezielte-haltung-von-legehennen-in-tropischem-klima-beginnt-mit-der-aufzucht\/\"},\"author\":{\"name\":\"lohmann\",\"@id\":\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/#\/schema\/person\/a9b35526c0a70125f8062e3972074f0a\"},\"headline\":\"Die gezielte Haltung von Legehennen in tropischem Klima beginnt mit der Aufzucht\",\"datePublished\":\"2020-08-25T11:59:01+00:00\",\"dateModified\":\"2020-11-05T16:06:34+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/die-gezielte-haltung-von-legehennen-in-tropischem-klima-beginnt-mit-der-aufzucht\/\"},\"wordCount\":4113,\"commentCount\":0,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/die-gezielte-haltung-von-legehennen-in-tropischem-klima-beginnt-mit-der-aufzucht\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/07\/LOHMANN-Technical-Service-Team-0.jpg\",\"articleSection\":[\"Poultry News\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/die-gezielte-haltung-von-legehennen-in-tropischem-klima-beginnt-mit-der-aufzucht\/#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/die-gezielte-haltung-von-legehennen-in-tropischem-klima-beginnt-mit-der-aufzucht\/\",\"url\":\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/die-gezielte-haltung-von-legehennen-in-tropischem-klima-beginnt-mit-der-aufzucht\/\",\"name\":\"Die gezielte Haltung von Legehennen in tropischem Klima beginnt mit der Aufzucht - Lohmann Breeders\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/die-gezielte-haltung-von-legehennen-in-tropischem-klima-beginnt-mit-der-aufzucht\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/die-gezielte-haltung-von-legehennen-in-tropischem-klima-beginnt-mit-der-aufzucht\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/07\/LOHMANN-Technical-Service-Team-0.jpg\",\"datePublished\":\"2020-08-25T11:59:01+00:00\",\"dateModified\":\"2020-11-05T16:06:34+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/die-gezielte-haltung-von-legehennen-in-tropischem-klima-beginnt-mit-der-aufzucht\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/die-gezielte-haltung-von-legehennen-in-tropischem-klima-beginnt-mit-der-aufzucht\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/die-gezielte-haltung-von-legehennen-in-tropischem-klima-beginnt-mit-der-aufzucht\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/07\/LOHMANN-Technical-Service-Team-0.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/07\/LOHMANN-Technical-Service-Team-0.jpg\",\"width\":800,\"height\":800},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/die-gezielte-haltung-von-legehennen-in-tropischem-klima-beginnt-mit-der-aufzucht\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Die gezielte Haltung von Legehennen in tropischem Klima beginnt mit der Aufzucht\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/#website\",\"url\":\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/\",\"name\":\"Lohmann Breeders\",\"description\":\"VERGANGENHEIT - GEGENWART - ZUKUNFT\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/#organization\",\"name\":\"Lohmann Breeders\",\"url\":\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/07\/LOHMANN-Technical-Service-Team-0.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/07\/LOHMANN-Technical-Service-Team-0.jpg\",\"width\":800,\"height\":800,\"caption\":\"Lohmann Breeders\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/\"}},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/#\/schema\/person\/a9b35526c0a70125f8062e3972074f0a\",\"name\":\"lohmann\",\"url\":\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/author\/lohmann\/\"}]}<\/script>","yoast_head_json":{"title":"Die gezielte Haltung von Legehennen in tropischem Klima beginnt mit der Aufzucht - Lohmann Breeders","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/die-gezielte-haltung-von-legehennen-in-tropischem-klima-beginnt-mit-der-aufzucht\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Die gezielte Haltung von Legehennen in tropischem Klima beginnt mit der Aufzucht - Lohmann Breeders","og_description":"Temperatur spielt eine tragende Rolle bei der Aufzucht von Legehennen und einer erfolgreichen Legeperiode. Die optimale Temperatur fu\u0308r wei\u00dfe Linien ist 23\u00b0C, bei braunen Hennen 24\u00b0C. Mit jedem zus\u00e4tzlichen Grad u\u0308ber diesem Niveau reagiert die Henne mit verringerter Futteraufnahme und damit einer Verschlechterung der Leistung in Form von weniger Eiern, schlechterer Schalenqualit\u00e4t und kleineren Eigewichten. [&hellip;]","og_url":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/die-gezielte-haltung-von-legehennen-in-tropischem-klima-beginnt-mit-der-aufzucht\/","og_site_name":"Lohmann Breeders","article_published_time":"2020-08-25T11:59:01+00:00","article_modified_time":"2020-11-05T16:06:34+00:00","og_image":[{"width":800,"height":800,"url":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/07\/LOHMANN-Technical-Service-Team-0.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"lohmann","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"lohmann","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"21\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/die-gezielte-haltung-von-legehennen-in-tropischem-klima-beginnt-mit-der-aufzucht\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/die-gezielte-haltung-von-legehennen-in-tropischem-klima-beginnt-mit-der-aufzucht\/"},"author":{"name":"lohmann","@id":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/#\/schema\/person\/a9b35526c0a70125f8062e3972074f0a"},"headline":"Die gezielte Haltung von Legehennen in tropischem Klima beginnt mit der Aufzucht","datePublished":"2020-08-25T11:59:01+00:00","dateModified":"2020-11-05T16:06:34+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/die-gezielte-haltung-von-legehennen-in-tropischem-klima-beginnt-mit-der-aufzucht\/"},"wordCount":4113,"commentCount":0,"publisher":{"@id":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/die-gezielte-haltung-von-legehennen-in-tropischem-klima-beginnt-mit-der-aufzucht\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/07\/LOHMANN-Technical-Service-Team-0.jpg","articleSection":["Poultry News"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/die-gezielte-haltung-von-legehennen-in-tropischem-klima-beginnt-mit-der-aufzucht\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/die-gezielte-haltung-von-legehennen-in-tropischem-klima-beginnt-mit-der-aufzucht\/","url":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/die-gezielte-haltung-von-legehennen-in-tropischem-klima-beginnt-mit-der-aufzucht\/","name":"Die gezielte Haltung von Legehennen in tropischem Klima beginnt mit der Aufzucht - Lohmann Breeders","isPartOf":{"@id":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/die-gezielte-haltung-von-legehennen-in-tropischem-klima-beginnt-mit-der-aufzucht\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/die-gezielte-haltung-von-legehennen-in-tropischem-klima-beginnt-mit-der-aufzucht\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/07\/LOHMANN-Technical-Service-Team-0.jpg","datePublished":"2020-08-25T11:59:01+00:00","dateModified":"2020-11-05T16:06:34+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/die-gezielte-haltung-von-legehennen-in-tropischem-klima-beginnt-mit-der-aufzucht\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/die-gezielte-haltung-von-legehennen-in-tropischem-klima-beginnt-mit-der-aufzucht\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/die-gezielte-haltung-von-legehennen-in-tropischem-klima-beginnt-mit-der-aufzucht\/#primaryimage","url":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/07\/LOHMANN-Technical-Service-Team-0.jpg","contentUrl":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/07\/LOHMANN-Technical-Service-Team-0.jpg","width":800,"height":800},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/die-gezielte-haltung-von-legehennen-in-tropischem-klima-beginnt-mit-der-aufzucht\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Die gezielte Haltung von Legehennen in tropischem Klima beginnt mit der Aufzucht"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/#website","url":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/","name":"Lohmann Breeders","description":"VERGANGENHEIT - GEGENWART - ZUKUNFT","publisher":{"@id":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/#organization","name":"Lohmann Breeders","url":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/07\/LOHMANN-Technical-Service-Team-0.jpg","contentUrl":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/07\/LOHMANN-Technical-Service-Team-0.jpg","width":800,"height":800,"caption":"Lohmann Breeders"},"image":{"@id":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/"}},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/#\/schema\/person\/a9b35526c0a70125f8062e3972074f0a","name":"lohmann","url":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/author\/lohmann\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23510","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=23510"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23510\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23539,"href":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23510\/revisions\/23539"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5751"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=23510"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=23510"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=23510"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}