{"id":29446,"date":"2020-12-22T17:19:14","date_gmt":"2020-12-22T16:19:14","guid":{"rendered":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/?p=29446"},"modified":"2020-12-22T18:05:30","modified_gmt":"2020-12-22T17:05:30","slug":"hygiene-und-biosicherheit-in-legehennenbestaenden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lohmann-breeders.com\/de\/hygiene-und-biosicherheit-in-legehennenbestaenden\/","title":{"rendered":"Hygiene und Biosicherheit in Legehennenbest\u00e4nden"},"content":{"rendered":"<em><strong>Hygiene und Biosicherheit sind wichtige Ma\u00dfnahmen, um\r\neinen Legehennenbestand \u00fcber die gesamte Produktionsperiode gesund zu erhalten. Die wesentliche Funktion ist dabei,\r\nden Eintrag von Krankheitserregern zu vermeiden und damit\r\nein optimales Leistungsumfeld f\u00fcr die H\u00fchner zu schaffen.\r\nDenn nur gesunde Herden k\u00f6nnen eine gute Leistung erbringen und damit zur Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens\r\nbeitragen. Die Reduzierung der tier\u00e4rztlichen Behandlungen\r\nsollte dabei sowohl unter Ber\u00fccksichtigung des Tierwohls\r\nals auch aus \u00f6konomischer Sicht ein wichtiges Anliegen des\r\nTierhalters sein. Dem Tierhalter stehen verschiedene Managementma\u00dfnahmen wie etwa Futter- und Wasserhygiene,\r\nReinigung der Stallanlagen, Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfung und\r\neine gute Ger\u00e4te- und Personalhygiene zur Verf\u00fcgung, um\r\nden Krankheitsdruck auf ein Minimum zu reduzieren. Einfache Regeln, wie etwa das Waschen der H\u00e4nde oder das\r\nWechseln der Schuhe vor dem Betreten der St\u00e4lle, k\u00f6nnen\r\nden Hygienestatus eines Betriebes wesentlich verbessern,\r\nvorausgesetzt, dass diese Regeln auch kontinuierlich eingehalten werden. Dabei m\u00fcssen alle genannten Ma\u00dfnahmen\r\nals gesamtes \u00adHygienekonzept gesehen werden, da schon\r\ndas Nichteinhalten von einfachsten T\u00e4tigkeiten (z.B. H\u00e4ndewaschen) vor jedem Stallbesuch zu einem Versagen des gesamten Hygienekonzeptes f\u00fchren k\u00f6nnen. <\/strong><\/em><br><br><br>\r\n\r\n<strong>Personal<\/strong><br><br>\r\n\r\nUm Biosicherheit erfolgreich auf einem Betrieb zu etablieren, ist es von gro\u00dfer Wichtigkeit, dass alle involvierten Personen regelm\u00e4\u00dfig und gut geschult werden. Es ist\r\nnicht zu untersch\u00e4tzen wie wichtig es ist,\r\ndas Personal dar\u00fcber zu informieren, wie\r\nsich Krankheitserreger und unerw\u00fcnschte\r\nKeime ausbreiten. Dies wird ihr Verst\u00e4ndnis\r\nf\u00fcr die Biosicherheitsma\u00dfnahmen f\u00f6rdern\r\nund die Umsetzung der geplanten Ma\u00dfnahmen erleichtern. <br><br>\r\n\r\nWege auf denen sich Krankheitserreger\r\nausbreiten k\u00f6nnen, sind als folgende zu\r\nbenennen (siehe auch Abb. 1):<br><br>\r\n\r\n\r\nThe most recent ways of pathogen transmission are as follows:<br><br>\r\n\r\n\u2022\t \u00dcber F\u00e4kalien: die Pathogene werden durch beispielsweise Kot ausgeschieden und von einem anderen\r\nHuhn wieder aufgenommen.<br><br>\r\n\u2022\t \u00dcber Aerosole: Pathogene befinden\r\nsich in mikroskopisch kleinen Wassertropfen oder Staubpartikeln und\r\nwerden mit diesen durch die Luft getragen. Sie gelangen so \u00fcber die Atemwege in den Organismus der Tiere.<br><br>\r\n\u2022\t Mechanische Vektoren: Pathogene\r\nhaften Personen, Arbeitsger\u00e4ten, Insekten und LKWs an. Sie k\u00f6nnen somit\r\ndurch diese in einen Legehennenbestand eingeschleppt werden.\r\n<br><br>\r\n\u2022\t Biologische Vektoren: Pathogene\r\nbefinden sich in lebenden Organismen\r\n(z.B. Menschen, Schadnager, Milben).\r\nSie werden durch enge Kontakte, wie\r\nbeispielweise Milbenbisse \u00fcbertragen.<br><br>\r\n\r\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/12\/Abbildung-1-Mo\u0308gliche-Eintragsquellen-von-Krankheitserregern-in-einen-Legehennenbestand.png\" alt=\"\" width=\"584\" height=\"460\" class=\"aligncenter size-full wp-image-29451\" srcset=\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/12\/Abbildung-1-Mo\u0308gliche-Eintragsquellen-von-Krankheitserregern-in-einen-Legehennenbestand.png 584w, https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/12\/Abbildung-1-Mo\u0308gliche-Eintragsquellen-von-Krankheitserregern-in-einen-Legehennenbestand-300x236.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/><br>\r\n<em>Abbildung 1: M\u00f6gliche Eintragsquellen von Krankheitserregern in einen Legehennenbestand<\/em>\r\n<br><br><br>\r\n\r\n<strong>Gute Hygiene Praxis \u2013\r\nFarmorganisation<\/strong><br><br>\r\n\r\nUm die \u00dcbertragung von Pathogenen in\r\neinen Legehennenbestand zu verhindern,\r\nsollte bei der Neuplanung ein Standort\r\ngew\u00e4hlt werden, der sich in m\u00f6glichst\r\n<strong>gro\u00dfer Entfernung zu anderen gefl\u00fcgelhaltenden Betrieben<\/strong> befindet. Ein\r\nMindestabstand von 1 km sollte in jedem\r\nFall gew\u00e4hlt werden. <br><br>\r\n\r\nDas gesamte Betriebsgel\u00e4nde ist einzuz\u00e4unen. An den Zug\u00e4ngen sollten Warnschilder auf den wertvollen Tierbestand und\r\ndas Beachten der Biosicherheitsma\u00dfnahmen aufmerksam machen. Insgesamt sollten die Geb\u00e4ude und auch das Betriebsgel\u00e4nde<strong> frei von B\u00fcschen, B\u00e4umen und\r\nGestr\u00fcpp<\/strong> gehalten werden, denn diese\r\nziehen insbesondere Schadnager und\r\nwilde V\u00f6gel an. Idealerweise sollte, wie\r\nauf Abb. 2 zu sehen, jedes Geb\u00e4ude von\r\neinem ca. 2 Meter breiten Streifen aus Kieselsteinen (Kieselbeet) umgeben sein. <br><br>\r\n\r\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/12\/Abbildung-2-Kieselbeet-um-einen-Legehennenstall.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"653\" class=\"imgcenter\" \/><br>\r\n<em>Abbildung 2: Kieselbeet um einen Legehennenstall<\/em>\r\n\r\n<br><br><br>\r\n\r\n\r\nAuf Betriebsebene sollte eine Einteilung\r\nin so genannte \u201eSchwarz\u201c und \u201eWei\u00df\u201c Bereiche erfolgen. Als schwarze Aktivit\u00e4ten\r\nsind z.B. die Kadaverbeseitigung und die\r\nEntmistung zu benennen. Zu den wei\u00dfen\r\nAktivit\u00e4ten hingegen z\u00e4hlen der Umgang\r\nmit Eiern, Futter und alle Ma\u00dfnahmen, die\r\nden direkten Umgang mit den H\u00fchnern\r\nbetreffen. Besondere Aufmerksamkeit sollte darauf verwendet werden, dass Arbeitsgegenst\u00e4nde und wenn m\u00f6glich auch das\r\nPersonal den genannten Arbeitsbereichen\r\nfest zugeordnet werden.\r\n<br><br>\r\nAutos sollten generell keinen Zugang zum\r\nBetriebsgel\u00e4nde haben. Sie sollten auf einem speziell eingerichteten Parkplatz au\u00dferhalb des Betriebsgel\u00e4ndes abgestellt\r\nwerden. Wenn m\u00f6glich sollte auch die Futteranlieferung sowie die Eier- und Kadaverabholung au\u00dferhalb des Betriebsgel\u00e4ndes\r\nerfolgen (s. Abb. 3). Sollte es aus betriebsindividuellen Gr\u00fcnden nicht m\u00f6glich sein,\r\nLKWs au\u00dferhalb des Farmgel\u00e4ndes abzufertigen, muss eine Fahrzeugdesinfektion\r\nbeim Befahren des Gel\u00e4ndes durchgef\u00fchrt\r\nwerden, bei der mindestens die Reifen desinfiziert werden.<br><br>\r\n\r\nAbb. 3 zeigt ebenfalls wie Mitarbeiter das\r\nBetriebsgel\u00e4nde betreten sollten. Besucher\r\nm\u00fcssen selbstverst\u00e4ndlich die gleiche Routine durchlaufen. Generell sollte die Anzahl\r\nan Besuchern aber auf ein Minimum reduziert werden. Regelm\u00e4\u00dfige Besucher wie\r\netwa Tier\u00e4rzte und Berater waren in der\r\nRegel vorher schon auf anderen Betrieben\r\nund agieren somit als potentielle Vektoren\r\nf\u00fcr Krankheitserreger. Ein Besucherbuch\r\nsoll dazu dienen, im Falle eines Krankheitsausbruches, eine R\u00fcckverfolgbarkeit der\r\nBesucherstr\u00f6me zu gew\u00e4hrleisten.<br><br>\r\n\r\n\r\n\r\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/12\/Abbildung-3-Skizze-eines-Farmgela\u0308ndes-unter-Beru\u0308cksichtigung-von-Biosicherheitsmasnahmen.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"750\" class=\"imgcenter\" \/>\r\n<em>Abbildung 3: Skizze eines Farmgel\u00e4ndes unter Ber\u00fccksichtigung von Biosicherheitsma\u00dfnahmen<\/em>\r\n\r\n<br><br><br>\r\n\r\nIdealerweise m\u00fcssen alle Personen, die\r\nZugang zum Betriebsgel\u00e4nde haben, zuvor einduschen (s. Abb. 4). Ist dies auf dem\r\nentsprechenden Betrieb nicht zu realisieren, sollte mindestens die M\u00f6glichkeit bestehen, die H\u00e4nde mit Seife zu waschen,\r\nsowie Kleidung und Schuhe zu wechseln. <br><br>\r\n\r\nKonsequenterweise sollten die Hygienema\u00dfnahmen nicht nach dem get\u00e4tigten\r\nEinduschen als beendet angesehen werden. Es ist von besonderer Wichtigkeit,\r\nauch in den St\u00e4llen bestimmte Vorkehrungen zu treffen, um das Einschleppen von\r\nKrankheiten m\u00f6glichst effektiv zu minimieren. Dabei ist es sinnvoll, eine zweite Hygieneschleuse innerhalb eines jeden Stalles\r\nzu installieren, wo erneut die H\u00e4nde gewaschen, die Schuhe gewechselt werden\r\nund ein stalleigener Overall angelegt wird.\r\nAbb. 5 zeigt ein einfaches Schema f\u00fcr eine\r\nHygieneschleuse im Stallbereich.<br><br>\r\n\r\nWichtig ist hierbei, dass die Hygieneschleusen im Stallbereich m\u00f6glichst simpel und\r\npraxistauglich angelegt werden, so dass\r\nes f\u00fcr die Mitarbeiter m\u00f6glichst einfach ist,\r\ndie geplanten Ma\u00dfnahmen in ihre Arbeitsroutine mit aufzunehmen. Abb. 6 zeigt,\r\nwie eine Hygieneschleuse auf Stallebene\r\nin der Praxis aussehen kann<br><br>\r\n\r\n\r\nEs sollte selbstverst\u00e4ndlich sein, dass die\r\nL\u00f6sung in den Desinfektionsb\u00e4dern f\u00fcr die\r\nSchuhe (aber auch solche zur Desinfektions der LKWs) t\u00e4glich erneuert werden.<br><br><br>\r\n\r\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/09\/j95.jpg\" alt=\"Abbildung 4: Beispiel f\u00fcr eine farmeigene Duschvorrichtung\" width=\"619\" height=\"800\" class=\"imgcenter\" \/> <br>\r\n<em>Abbildung 4: Beispiel f\u00fcr eine farmeigene Duschvorrichtung<\/em>\r\n<br><br>\r\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/12\/Schema-fu\u0308r-die-sinnvolle-Einteilung.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"649\" class=\"imgcenter\" \/><br>\r\n<em>Abbildung 5: Schema f\u00fcr die sinnvolle Einteilung eines Vorraums unter Ber\u00fccksichtigung von\r\nBiosicherheitsma\u00dfnahmen<\/em><br><br>\r\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/09\/j97.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"649\" class=\"imgcenter\" \/><br>\r\n<em>Abbildung 6: Einfache Umsetzung einer Hygieneschleuse, in der Schuhe desinfiziert, Schuhe\r\ngewechselt und die H\u00e4nde gewaschen werden k\u00f6nnen<\/em><br><br>\r\n\r\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/09\/j98.jpg\" alt=\"\" width=\"631\" height=\"800\" class=\"imgcenter\" \/><br>\r\n<em>Abbildung 7: Die 6 Schritte einer effektiven Stallreiningung (DLG; 2010)<\/em>\r\n<br><br><br>\r\n\r\n<strong>Gute Hygiene Praxis \u2013\r\nHerdenmanagement<\/strong> <br><br>\r\n\r\nEine der wichtigsten Ma\u00dfnahmen, um\r\nden Krankheitsdruck auf einem Betrieb\r\ngering zu halten, ist es, nur eine Altersgruppe pro Betrieb einzustallen. Dies verhindert die \u00dcbertragung von Krankheitserregern oder Impfst\u00e4mmen von Herde\r\nzu Herde. Wenn mehrere Altersgruppen\r\nauf einem Standort nicht zu vermeiden\r\nsind, sollten sie als eigene Einheiten behandelt werden. Wobei immer beachtet\r\nwerden muss, dass zun\u00e4chst die jungen\r\nTiere und dann die \u00e4lteren Tiere bzw. erst\r\ndie gesunden und dann die kranken Tiere\r\nbetreut werden.<br><br>\r\n\r\nZwischen der Ausstallung und der Einstallung einer neuen Herde sollte ausreichend\r\nZeit f\u00fcr die Serviceperiode gew\u00e4hlt werden.\r\nJe wertvoller der Tierbestand, desto l\u00e4nger\r\nsollte die Serviceperiode zwischen zwei\r\nHerden sein. Jeder Tag zus\u00e4tzlicher Leerstandszeit w\u00e4hrend der Serviceperiode hilft\r\neffektiv, den Krankheitsdruck zu reduzieren. <br><br>\r\n\r\n<em>Tabelle 1: \u00dcberlebensf\u00e4higkeit ausgew\u00e4hlter Krankheitserreger in\r\neinem leeren Stall (BELL und WEAVER; 2002)<\/em><br>\r\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/12\/Tabelle-1-U\u0308berlebensfa\u0308higkeit-ausgewa\u0308hlter.png\" alt=\"\" width=\"753\" height=\"800\" class=\"imgcenter\" \/><br><br>\r\n\r\n\r\nTabelle 1 zeigt f\u00fcr ausgew\u00e4hlte Krankheitserreger, wie lange diese in einem leeren\r\nStall \u00fcberdauern k\u00f6nnen. Ausgehend von\r\nder unterschiedlichen \u00dcberlebensf\u00e4higkeit der Krankheitserreger sollte die Leerstandszeit betriebsindividuell und unter\r\nBer\u00fccksichtigung des Krankheitsstatus gew\u00e4hlt werden.\r\n<br><<br>\r\n\r\n\r\n<strong>Reinigung und Desinfektion<\/strong><br><br>\r\n\r\nDie Reinigung und Desinfektion dienen\r\ndazu, die Anzahl der Krankheitserreger in\r\neinem Legehennenstall w\u00e4hrend der Serviceperiode auf ein Minimum zu reduzieren. Keinesfalls ist es m\u00f6glich, im leeren\r\nStall Sterilit\u00e4t zu erzielen. Ziel sollte es dennoch immer sein, die Keimbelastung auf\r\nein Minimum zu reduzieren.<br><br>\r\nUm die bestm\u00f6glichen Ergebnisse nach der\r\nvorgenommenen Reinigung und Desinfektion zu erzielen, ist es sinnvoll, den gesamten Prozess in die folgenden 6 Abschnitte\r\nzu unterteilen, welcher jeder f\u00fcr sich sehr\r\ngewissenhaft durchgef\u00fchrt werden muss\r\n(s. Abb.7).<br><br>\r\n\r\n<strong>Schritt 1 \u2013 Grobreinigung: <\/strong>Der Stall sollte,\r\nsolange er noch warm ist, mit Insektiziden\r\nbehandelt werden um Milben, K\u00e4fer und\r\nandere Sch\u00e4dlinge zu bek\u00e4mpfen. Danach\r\nmuss s\u00e4mtlicher Mist und anderer Schmutz\r\naus dem Stall entfernt werden. Der Mist sollte so weit wie m\u00f6glich vom Stall entfernt\r\ngelagert oder ausgebracht werden (Minimum 1 km). Futterreste der ausgestallten\r\nHerde m\u00fcssen ebenfalls aus dem Stall bzw.\r\naus den Silos entfernt werden. <br><br>\r\n\r\n<strong>Schritt 2 \u2013 Einweichen: <\/strong>Nach der Grobreinigung muss der Stall f\u00fcr mehrere Stunden\r\nmit reichlich Wasser eingeweicht werden.\r\nDies kann die folgende Reinigungsdauer\r\ndeutlich verk\u00fcrzen. Im Wasser gel\u00f6ste Seife\r\nhilft hartn\u00e4ckigen Schmutz zu l\u00f6sen.<br><br>\r\n\r\n<strong>Schritt 3 \u2013 Reinigen:<\/strong> Nach dem Einweichen wird der Stall mit einem Hochdruckreiniger gereinigt. Dies kann mit kaltem oder\r\nmit warmem Wasser erfolgen, abh\u00e4ngig vom\r\nReinigungsmittel, das Verwendung findet<br><br>\r\n\r\n<strong>Schritt 4 \u2013 Sp\u00fclen:<\/strong> Nach gewissenhafter\r\nReinigung mittels Hochdruckreiniger sollte\r\nder gesamte Stall mit klarem, sauberem\r\nWasser ausgewaschen werden.<br><br>\r\n\r\n\r\n<strong>Schritt 5 \u2013 Trocknen: <\/strong>Der Stall sollte nun\r\nausreichend getrocknet werden. Dieser\r\nVorgang ist nicht zu untersch\u00e4tzen, da er\r\neinen wesentlichen Einfluss auf das anschlie\u00dfende Desinfizieren hat. Bei unzureichender Trocknung verbleiben Wasserr\u00fcckst\u00e4nde im Stall, die das verwendete\r\nDesinfektionsmittel verd\u00fcnnen und damit\r\nseine Wirksamkeit herabsetzen.<br><br>\r\n\r\n<strong>Schritt 6 \u2013 Desinfizieren: <\/strong>W\u00e4hrend des\r\nDesinfizierens muss das Geb\u00e4ude versiegelt und die L\u00fcftung abgeschaltet werden.\r\nEs sollten mindestens 0,4 l Desinfektionsl\u00f6sung\/m\u00b2 Fl\u00e4che verwendet werden. Arbeiten Sie beim Desinfizieren systematisch\r\nvon hinten nach vorne und von oben nach\r\nunten. Den Wasserdruck w\u00e4hrend der\r\nDesinfektion nicht h\u00f6her als 10 bis 12 Bar\r\nw\u00e4hlen. Bei der Wahl des richtigen Desinfektionsmittels besprechen Sie sich bitte\r\nmit ihrem betreuenden Tierarzt.<br><br>\r\n\r\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/09\/j100.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"190\" class=\"imgcenter\" \/> <br><em>Abbildung 8: Oberfl\u00e4chen Keimbelastung vor und nach Reinigung und Desinfektion (DLG; 2010)<\/em>\r\n\r\n<br><br><br>\r\n\r\nW\u00e4hrend der Desinfektion kann es zu folgenden Desinfektionsfehlern kommen:<br><br>\r\n\r\n<strong>1. Eiwei\u00dffehler:<\/strong> Das Desinfektionsmittel\r\ngeht mit Exkrementen, Dreck oder Futter eine chemische Verbindung ein und\r\nverbraucht sich dadurch. So wird seine\r\nWirksamkeit gegen\u00fcber Bakterien und\r\nanderen Erregern beeintr\u00e4chtigt.\r\n<br><br>\r\n\r\n<strong>2. Seifenfehler: <\/strong>Desinfektionsmittel\r\nk\u00f6nnen deaktiviert werden, wenn Sie\r\nin Kontakt mit Seifenr\u00fcckst\u00e4nden kommen. Deshalb ist nach der Anwendung\r\nvon Reingungsmitteln der Stall unbedingt mit klarem Wasser zu sp\u00fclen und\r\nanschlie\u00dfend zu trocknen, bevor dann\r\ndas Desinfektionsmittel zum Einsatz\r\nkommt.<br><br>\r\n\r\n\r\n<strong>3. Temperaturfehler:<\/strong> Einige Wirkstoffe\r\nwie zum Beispiel Aldehyde sind empfindlich gegen\u00fcber Temperaturen, die\r\nunter 10 \u00b0C liegen. Ihre Aktivit\u00e4t wird\r\ndann stark herabgesetzt. Bei Temperaturen \u00fcber 10 \u00b0C nimmt die Wirksamkeit wieder zu.\r\n<br><br>\r\n\r\nDie Effektivit\u00e4t der S\u00e4uberungs- und Desinfektionsma\u00dfnahmen muss \u00fcberwacht und\r\nkontrolliert werden. Dies sollte durch den\r\nverantwortlichen Tierarzt oder den Qualit\u00e4tsbeauftragten des Unternehmens erfolgen\r\n(siehe Tabelle 2 und Abb. 8).<br><br>\r\n\r\n\r\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/09\/j101.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"437\" class=\"alignnone size-full wp-image-15063\" srcset=\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/09\/j101.jpg 800w, https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/09\/j101-300x164.jpg 300w, https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/09\/j101-768x420.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><br>\r\n<em>Tabelle 2: Mikrobelle Belastung von Oberfl\u00e4chen vor und nach der\r\nReinigung und Desinfektion (Benchmark)<\/em>\r\n\r\n\r\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/09\/j102.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"292\" class=\"alignnone size-full wp-image-15057\" srcset=\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/09\/j102.jpg 800w, https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/09\/j102-300x110.jpg 300w, https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/09\/j102-768x280.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><br>\r\n<em>Abbildung 8: Oberfl\u00e4chen Keimbelastung vor und nach Reinigung und Desinfektion (DLG; 2010)<\/em>\r\n\r\n<br><br><br>\r\n\r\n<strong>Wasser und Futter<\/strong><br><br>\r\n\r\nWasser und Futter sowie auch Wasserleitungen, Vorlaufbeh\u00e4lter, Silos und Futterschnecken k\u00f6nnen als \u00dcbertr\u00e4ger von krankmachenden Keimen fungieren. Deshalb ist\r\nes wichtig, die oben genannten Vektoren\r\nals kritische Kontrollpunkte in ein Hygienemonitoringprogramm zu integrieren. Damit\r\nsoll gew\u00e4hrleistet werden, dass die Tiere zu\r\njedem Zeitpunkt mit hygienisch einwandfreiem Futter und Wasser versorgt werden\r\nk\u00f6nnen. Ein besonderes Augenmerk muss\r\nvor allem auch auf die Tr\u00e4nkeleitungen gelegt werden. Diese m\u00fcssen regelm\u00e4\u00dfig und\r\nmindestens nach jeder \u00fcber das Wasser\r\nverabreichten Vitamingabe oder Impfung\r\ngereinigt und desinfiziert werden. Wird die\r\nTr\u00e4nklinie nicht regelm\u00e4\u00dfig gesp\u00fclt und gereinigt, bildet sich schnell ein Biofilm, der die\r\nWasserqualit\u00e4t negativ beeinflussen kann<br><br>\r\n\r\nSpezielle Ger\u00e4te erm\u00f6glichen die Reinigung\r\nvon Wasserleitungen mittels Luftdruck, der\r\nden Biofilm von den Innenw\u00e4nden der Leitung l\u00f6st. Dieses Verfahren kann sowohl in\r\nder Serviceperiode als auch vor und nach\r\njeder Vitamin- oder Medikamentengabe\r\ndurchgef\u00fchrt werden. Verschiedene Hersteller bieten au\u00dferdem Tr\u00e4nkleitungen an,\r\nin denen das Wasser st\u00e4ndig zirkuliert. Dadurch wird die Sedimentation von Mikropartikeln verhindert und eine Biofilmbildung\r\nausgeschlossen. Eine andere M\u00f6glichkeit,\r\ndie Biofilmbildung in Tr\u00e4nkeleitungen m\u00f6glichst gering zu halten, ist der Einsatz von bestimmten chemischen Pr\u00e4peraten: \r\n<br><br>\r\n\r\n<strong>Chlorierung<\/strong><br><br>\r\nWirkt effektiv gegen Bakterien und viele Viren im Wasser. Allerdings entfaltet es\r\nseine beste Wirksamkeit nur bei Temperaturen um 18 \u00b0C. In der Serviceperiode k\u00f6nnen die Tr\u00e4nkeleitungen mit Chlor gesp\u00fclt\r\nwerden. Dieses kann dann bis zu 24 Stunden in der Leitung verbleiben. Die Konzentration sollte aber zu keinem Zeitpunkt\r\n5 % \u00fcbersteigen, da das Chlor eine korrosive Wirkung hat und Sch\u00e4den an Tr\u00e4nknippeln und Dichtungen verursachen kann.<br><br>\r\n\r\n<strong>Chlordioxid<\/strong><br><br>\r\nDieses kann zur Bek\u00e4mpfung von Krankheitserregern eingesetzt werden. Au\u00dferdem verhindert es die Sedimentation von\r\nEisen und Magnesium in der Wasserleitung\r\nund beugt damit zus\u00e4tzlich der Bildung eines Biofilms vor.<br><br>\r\n\r\n<strong>Organische S\u00e4uren<\/strong><br><br>\r\nSie senken den pH-Wert des Wassers und\r\nverbessern die Darmgesundheit der Tiere.\r\nSie dienen auch dazu die mikrobielle Belastung des Wassers zu reduzieren<br><br>\r\n\r\n<strong>Vorsicht:<\/strong> Der pH-Wert des Wassers darf\r\nnicht zu stark abfallen, da dieses die Wasseraufnahme der Hennen reduziert und einen\r\nnegativen Einfluss auf beispielsweise Nippel,\r\nImpfstoffe und Medikamente haben kann.<br><br>\r\n\r\nDie Wasserqualit\u00e4t sollte generell regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberpr\u00fcft werden. Wird das Wasser\r\naus eigenem Brunnen bezogen, sollte mindestens zweimal j\u00e4hrlich eine Analyse der\r\nWasserqualit\u00e4t erfolgen.<br><br>\r\n\r\nAuch beim Futter sollte die Qualit\u00e4t der\r\nRohstoffe eine herausragende Rolle spielen. Ein Qualit\u00e4tsmonitoring sollte helfen,\r\ndie N\u00e4hrstoffdichte sowie m\u00f6gliche Verunreinigungen durch Mikroorganismen und\r\nMycotoxine zu kontrollieren. Die hygienische Lagerung von Futtermitteln und Rohstoffen sollte selbstverst\u00e4ndlich sein. Es ist\r\nzu beachten, dass die Lagerung von Fetten\r\nund \u00d6len nur in geeigneten Tankanlagen\r\nerfolgen sollte und grunds\u00e4tzlich besonderer Pflege und \u00dcberwachung bedarf,\r\ndies beinhaltet auch die Dosieranlagen\/\r\nDosiertechnik. Bitte bedenken Sie auch,\r\ndass hygienisch einwandfrei produziertes\r\nFutter w\u00e4hrend des Transportes und der\r\nLagerung kontaminiert werden kann. Die\r\nLieferfahrzeuge f\u00fcr Futtermittel sollten in\r\ndas Biosicherheitsprogramm mit aufgenommen werden. Dies kann auch durch\r\nden Futtermittellieferanten erfolgen, der\r\nauch den LKW in seinem HACCP-Programm mit einschlie\u00dfen sollte.<br><br><br>\r\n\r\n\r\n\r\n<strong>Schadnagerbek\u00e4mpfung<\/strong><br><br>\r\n\r\nRatten und M\u00e4use halten sich gerne in Legehennenst\u00e4llen und deren Umgebung auf.\r\nHier finden sie durch das vorhandene Futterund Wasserangebot hervorragende Lebensbedingungen. Sie kontaminieren Einrichtungen und das Legehennenfutter durch ihre\r\nExkremente und sind einer der wichtigsten\r\n\u00dcbertr\u00e4ger f\u00fcr krankmachende Keime, insbesondere f\u00fcr Salmonellen. Deshalb m\u00fcssen\r\nLegehennenbest\u00e4nde aktiv gegen Schadnager gesch\u00fctzt werden. Es sollte ein geeignetes Bek\u00e4mpfungsprogramm etabliert\r\nwerden, um Ratten und M\u00e4use m\u00f6glichst\r\naus den St\u00e4llen zu eliminieren. Es ist zu empfehlen, einen professionellen Schadnagerbek\u00e4mpfer zu beauftragen, da Ratten und\r\nM\u00e4use sehr sensibel auf falsch ausgelegte\r\noder falsch dosierte Giftfallen reagieren und\r\ndiese im Folgenden meiden.<br><br><br>\r\n\r\n\r\n<strong>Neuer Technical\r\nGuide Hygiene\r\n&#038; Biosicherheit<\/strong><br><br>\r\n\r\nWenn Sie mehr zum\r\nThema wissen m\u00f6chten, k\u00f6nnen wir Ihnen seit kurzer Zeit\r\neinen handlichen\r\nTechnical Guide\r\nzur Verf\u00fcgung\r\nstellen, der alle\r\nThemen Rund um\r\nHygiene und Biosicherheit auf Gefl\u00fcgelfarmen beinhaltet. Bitte kontaktieren Sie bei\r\nInteresse unsere Marketingabteilung:\r\nmarketing@ltz.de.\r\n<br><br>\r\n\r\nDjanet Ould-Ali,\r\nTechnical Service\r\n\r\n<br><br><br>\r\n\r\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lohmann-breeders.com\/media\/2020\/09\/J104.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"188\" class=\"imgcenter\" \/><br>\r\n<em>Fotos mit freundlicher Genehmigung von (v.l.n.r.): Frau Hannah Dunn, Ian Dunn, Frau Norrie Russell<\/em>\r\n<br><br><br>\r\n\r\nDen meisten\r\nvon uns ist\r\nnicht bewusst, dass\r\ndas F\u00e4rben der Eier\r\nzu Ostern nur Dank einer unsichtbaren Struktur, der so genannten Kutikula\r\nm\u00f6glich ist. Das Farbergebnis des zu f\u00e4rbenden Eies h\u00e4ngt davon ab, wie ausgepr\u00e4gt diese Kutikula auf dem Ei ist.<br><br>\r\n\r\nDie M\u00f6glichkeit des Ostereierf\u00e4rbens ist\r\neine positive Eigenschaft, die die Kutikula\r\naufweist. Noch wichtiger ist aber ihre Aufgabe der Abwehr von diversen Bakterien,\r\ndie ohne sie in das Ei gelangen k\u00f6nnten.\r\nDiese Eigenschaft dient insbesondere dem\r\nbefruchteten Ei und dem K\u00fcken in seiner\r\nEntwicklungsphase, welches so frei von\r\nBakterien im Ei bleibt. \r\n<br><br>\r\n\r\nUm die Kutikula messen zu k\u00f6nnen, setzten wir gemeinsam mit der Industrie auf\r\ndie Entwicklung praktischer Messger\u00e4te.\r\nAuf Basis dieser Instrumente werden genetische Selektionen erm\u00f6glicht, die die\r\nKutikula positiv beeinflussen und in dem\r\nZuge auch die Biosicherheit im Legehennensektor verbessern.<br><br>\r\n\r\nIan Dunn Ph.D <BR><BR>\r\n\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hygiene und Biosicherheit sind wichtige Ma\u00dfnahmen, um einen Legehennenbestand \u00fcber die gesamte Produktionsperiode gesund zu erhalten. 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